Contec Flüssigkeitsfiltration
Maximale Reinheit, hohe Betriebssicherheit, absolute Zuverlässigkeit – das ist unser Anspruch.
Die COLF (COntec Liquid Filters) Produktpalette ist auf anspruchsvolle Filtrationsaufgaben zugeschnitten. Denn die zuverlässige Filtration und Aufbereitung von Flüssigkeiten ist ein bedeutender Aspekt zahlreicher industrieller Anwendungen. Für die präzise Separation von Feststoffen aus Flüssigkeiten bieten wir eine Vielzahl an Komponenten und Filtersystemen sowie die dazugehörigen Filterelementen. Der individuelle Bedarfsfall bestimmt dabei die Art des Flüssigkeitsfilters. Sonderausführungen ergänzen das breite Sortiment der Contec Standardprodukte für die Industriefiltration.
Damit Sie die bestmögliche technische Lösung schnell erhalten, begleiten wir Sie von der Planung über die Dauer der gesamten Auftragsabwicklung und darüber hinaus.
Filtergehäuse aus Kunststoff
Filtergehäuse aus Edelstahl
Filterelemente
Kantenspaltfilter
Vollautomatische Filter
- Schwierige, viskose und gelartige Medien wie Bitumen, Schokolade, Lacke, Polyurethan etc.
- Wässrige Medien wie Wasser, Säuren, Laugen, Öle, Emulsionen, Reinstwasser, Flusswasser, Kühlwasser und Prozesswasser etc.
- Nahrungsmittel
- Pharmazeutische Produkte
- Lösungsmittel
- Fotoindustrie
- Elektronikindustrie
- Oberflächentechnik
- Talsperren, Stauseen, Kühltürme und Brunnentechnik
- Kläranlagen
- Wasserversorgungsanlagen
- Mikrofiltration
- Lebensmittelindustrie und Getränkeindustrie
In der Flüssigkeitsfiltration setzt Contec mit den eingesetzten Filtersystemen und Filtertechnologien einen hohen Maßstab in Sachen Qualität und Vielfalt. Mit den Contec Flüssigkeitsfiltern kaufen Fachleute nicht nur Qualität, sondern ein sprichwörtlich reines Gewissen. Denn die Resultate können sich sehen lassen: Maximale Reinheit der zu filternden Substanzen ist ebenso gewährleistet wie hohe Betriebssicherheit und beispielhafte Zuverlässigkeit.
Gerade heute ist die zuverlässige Filtration und Aufbereitung von Flüssigkeiten ein bedeutender Aspekt zahlreicher industrieller Anwendungen. Contec Filtermedien zur Flüssigkeitsfiltration erfüllen die höchsten Qualitätsanforderungen der Industrie (Wasserfilter Industrie).
Der individuelle Bedarfsfall bestimmt die Art des Flüssigkeitsfilters. Sonderausführungen ergänzen das breite Sortiment der Contec Standardprodukte. Unsere Contec Flüssigkeitsfilter (COLF) erhalten Sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen mit verschiedenen Durchsätzen und Filterfeinheiten. Die robusten Gehäuse aus Kunststoff, Stahl oder Edelstahl, optional ergänzt durch Spezialfiltergehäuse aus diversen Materialien, halten stärksten Beanspruchungen stand. Ganz gleich, ob Süß- oder Seewasser, ob Chemie- oder Mineralöl-Substanzen.
Contec liefert spezifische Filterlösungen für zahlreiche Anwendungsfälle, unter anderem für die Vorfiltration von RO-Anlagen, die Aufbereitung von Kühlwasser, die Filtration von Lacken und Farben oder auch verschiedenen Ölen. Sinnvoll ergänzt wird das breite Standardprogramm, je nach individueller Kundenanforderung, durch Komplettsysteme und Sonderanlagen. Das Sortiment umfasst Einsätze unterschiedlichster Materialien, Formen und Filterfeinheiten.
Anwendung
- Farben und Lacke
- Feinchemikalien
- Galvanotechnik
- Lebensmittel, Getränke und Pharmaindustrie
- Spül-, Prozess-, Trink- und Reinstwasser
Vorteile
- Breites und tiefgestaffeltes Angebot
- Hohe Verfügbarkeit
- Kompatible Materialien für die meisten Anwendungen
- Viele Adapterkonfigurationen und Anschlüsse
MERKMALE VON CONTEC FLÜSSIGKEITSFILTERN COLF
- Umfangreiches Standardprogramm unterschiedlichster Filtertypen
- Unterschiedliche Baugrößen, Bauformen und Anschlusspunkte
- Unterschiedliche Materialausführungen
- Hohe Standzeiten – robuste Industriequalität
- Wirtschaftliche Ersatzteilpreise durch Standardisierung der Filtereinheiten
- Schutz von Anlagen
- Aktiver Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit
- Sicherstellen von Betriebssicherheit und Verfügbarkeit von Prozessen
- Ersatzteilgarantie
SORTIMENTSÜBERBLICK CONTEC FLÜSSIGKEITSFILTER COLF
- Kerzenfilter aus Edelstahl und Kunststoff
- Membranfilter-Gehäuse aus Edelstahl
- Beutelfilter-Gehäuse
- Kantenspaltfilter-Systeme
- Selbstreinigende Automatik-Filtersysteme
- Filterelemente (Kerzenfilter, Filterbeutel, Flachfilter, Membranfilter etc.)
Wie vielschichtig Contec auf individuelle Anforderungen eingehen kann, zeigt sich bei unserer Anwendung deutlich: Wir filtern mit eigens für uns entwickelten Kantenspaltfiltern in kontinuierlich arbeitenden Rohrleitungssystemen.
Hans-Joachim Kamphowe, Betriebsleiter
Ludwig Weinrich GmbH & Co.KG
Die SF-Kerzenfiltergehäuse fertigen wir nach kundenspezifischen Vorgaben unter Einhaltung aller relevanten Qualitätsvorgaben.
Filtergehäuse aus Kunststoff
Kunststoff Gehäuse können eine günstige Alternative zu Edelstahl Filtergehäusen sein. Zudem sind sie widerstandsfähig gegen Säuren, Laugen und Meerwasser und können ebenso an individuelle Gegebenheiten angepasst werden. Die modernen Kunststoffe kommen selbst mit Wärme klar.
Filtergehäuse aus Edelstahl
Edelstahlfiltergehäuse punkten durch sehr hohe Temperatur- und Druckbeständigkeit und können selbst extrem große Volumenströme problemlos händeln. Sie können vollumfänglich lebensmitteltauglich ausgeführt werden und lassen sich als Einzelanfertigung für spezielle Prozesse relativ wirtschaftlich fertigen.
Filterelemente
Contec Filterelemente werden immer mit Blick auf zwei wesentliche Parameter ausgelegt: Qualität und Wirtschaftlichkeit. Unser Produktprogramm umfasst über 1.500 standardisierte Filterelemente für die verschiedensten Medien, Abmaße und Aufgabenstellungen.
Kantenspaltfilter
Contec Kantenspaltfilter (Spaltrohrfilter) sind automatisch, selbstreinigende Filter, die ohne den Einsatz herkömmlicher Filterelemente auskommen. Es ist kein Filterwechsel vonnöten und können den Filterprozess so ohne Unterbrechungen bewerkstelligen. Das reduziert laufende Kosten und minimiert Wartungsaufwendungen.
Vollautomatische Filter
Selbstreinigende Automatikfilter sind leistungsstarke, prozesssichere Filtersysteme mit sehr geringem Wartungsaufwand. Die verbauten Filterelemente halten in der Regel ein Leben lang. Die Abreinigung der Filterelemente unterbricht den Filtrationsprozess nicht.
FAQs
COLF steht für Contec Liquid Filters und bezeichnet den Contec-Produktbereich für industrielle Flüssigkeitsfiltration. Das Portfolio umfasst Filtergehäuse, Filterkerzen, Filterbeutel, Sieb- und Spaltrohrelemente sowie manuelle und automatische Filtersysteme.
Die Mikrofiltration ist ein druckgetriebenes Membranverfahren, das überwiegend Partikel und Mikroorganismen aufgrund ihrer Größe zurückhält. Typische Porengrößen liegen ungefähr zwischen 0,1 und 10 µm; die Abgrenzung zur Ultrafiltration ist nicht in allen Fachquellen identisch. Unterhalb von etwa 0,1 µm wird üblicherweise von Ultrafiltration gesprochen.
Tiefenfilter halten Partikel innerhalb einer porösen, mehrlagigen Struktur zurück und eignen sich häufig für breite Partikelgrößenverteilungen und gelartige Verunreinigungen. Oberflächenfilter halten Partikel überwiegend an einer definierten Oberfläche zurück; plissierte Ausführungen bieten eine große Fläche bei kompakter Bauform. Die Zuordnung ist konstruktionsabhängig und nicht jede Faltenkerze ist automatisch ein reiner Oberflächenfilter.
Der Betawert βx ist das Verhältnis der Anzahl von Partikeln der Größe x µm und größer vor dem Filter zur Anzahl nach dem Filter. Die Abscheideleistung berechnet sich mit η = (βx − 1) / βx × 100 %. Beispiele: β10 = 10 entspricht 90 %, β10 = 200 entspricht 99,5 % und β10 = 5.000 entspricht 99,98 % Abscheidung für Partikel ab 10 µm – jeweils unter den angegebenen Prüfbedingungen.
Eine nominale Filterfeinheit beschreibt eine herstellerabhängig definierte, nicht vollständige Abscheidung bei der genannten Partikelgröße. Eine absolute Filterfeinheit steht für eine festgelegte, hohe Abscheideleistung, muss aber immer zusammen mit Prüfverfahren und Rückhalterate beziehungsweise Betawert betrachtet werden. Angaben verschiedener Hersteller sind daher nur vergleichbar, wenn die zugrunde liegenden Prüfbedingungen bekannt sind.
Ausgangspunkt ist die größte Partikelgröße, die im Filtrat noch zulässig ist. Zusätzlich sind Partikelverteilung, gewünschte Rückhalterate, Prozessrisiko und nachgeschaltete Komponenten zu berücksichtigen. Eine unnötig feine Auslegung erhöht häufig Anfangsdruckverlust, Wechselhäufigkeit und Kosten, ohne den Prozessnutzen entsprechend zu verbessern.
Die Filterfeinheit beschreibt die Partikelgröße, auf die sich die angegebene Abscheideleistung eines Filterelements bezieht. Ein kleinerer µm-Wert bedeutet eine feinere Filtration. Der Zahlenwert allein reicht jedoch nicht aus: Entscheidend ist, ob die Feinheit nominal oder absolut angegeben wurde und mit welchem Prüfverfahren beziehungsweise Betawert sie belegt ist.
Die richtige Filterfeinheit hängt davon ab, welche Partikel entfernt werden müssen und welche Reinheit das filtrierte Medium erreichen soll. Für die Auswahl sollten daher Partikelgröße, Prozessanforderungen, Durchfluss und zulässiger Druckverlust gemeinsam betrachtet werden. Es empfiehlt sich auf das Beratungsangebot der Filterhersteller zurückzugreifen.
Die benötigte Filterfläche hängt insbesondere von Durchflussmenge, Filtermedium, Viskosität, Partikelbelastung und zulässigem Druckverlust ab. Deshalb sollte die Filterfläche anhand der konkreten Prozessdaten und der Kennwerte des jeweiligen Filterelements ausgelegt werden. Es empfiehlt sich auf das Beratungsangebot der Filterhersteller zurückzugreifen.
Neben der gewünschten Filterfeinheit sind das Filtermedium, die Temperatur, der Betriebsdruck, der Durchfluss und die chemische Beständigkeit des Filtermaterials entscheidend. Auch die Schmutzaufnahmekapazität und die gewünschte Standzeit sollten berücksichtigt werden.
Das Filtermaterial muss gegenüber dem zu filtrierenden Medium chemisch und thermisch beständig sein. Je nach Anwendung kommen beispielsweise Edelstahl, Polypropylen, Polyester, Polyamid, PTFE oder andere geeignete Filterwerkstoffe zum Einsatz.
Der Differenzdruck Δp ist die Druckdifferenz zwischen Filtereintritt und Filteraustritt. Er setzt sich aus dem Anfangsdruckverlust des sauberen Systems und dem während des Betriebs zunehmenden Widerstand durch abgelagerte Verunreinigungen zusammen. Deshalb ist Δp ein wichtiges, aber nicht das einzige Kriterium zur Zustandsüberwachung.
Mit zunehmender Filtration lagern sich Partikel am Filterelement ab und erhöhen den Strömungswiderstand. Dadurch steigt der Druckunterschied zwischen Filterein- und -austritt.
Maßgeblich sind der vom Hersteller zulässige Enddifferenzdruck, der erforderliche Durchfluss und die geforderte Filtratqualität. Das Element ist spätestens zu wechseln oder zu reinigen, wenn eines dieser Kriterien nicht mehr eingehalten wird. Ein allgemeingültiger Wechselwert in bar ist nicht seriös, weil Bauart, Medium, Temperatur und Prozessbedingungen variieren.
Geeignete Maßnahmen sind eine ausreichend große Filterfläche, abgestufte Vor- und Feinfiltration, eine zur Partikelart passende Tiefen- oder Oberflächenfiltration, ein niedriger Anfangsdruckverlust und die Vermeidung unnötig feiner Elemente. Prozessschwankungen, Ausfällungen und Fremdeinträge sollten ebenfalls untersucht werden. Die wirtschaftlichste Lösung ergibt sich aus Standzeit, Filtratqualität und Gesamtbetriebskosten.
Die Schmutzaufnahmekapazität beschreibt die Menge an Verunreinigungen, die ein Filterelement bis zu einem definierten Endpunkt aufnehmen kann. Dieser Endpunkt kann beispielsweise ein festgelegter Differenzdruck oder eine nicht mehr ausreichende Abscheideleistung / ausreichender Durchfluss sein.
Entscheidend sind Medium, Durchfluss, Betriebs- und Auslegungsdruck, Temperatur, Viskosität, Filterfeinheit, Feststoffbelastung, Werkstoff- und Dichtungsbeständigkeit, Anschlüsse, Aufstellort und Wartungszugang. Zusätzlich sind einschlägige gesetzliche Anforderungen und kundenseitige Spezifikationen zu prüfen.
Mit steigender Viskosität nimmt der Strömungswiderstand zu und der erreichbare Durchfluss bei gleichem Druck ab. Deshalb müssen Viskosität und Temperatur gemeinsam betrachtet werden. Daten für Wasser lassen sich nicht ohne Korrektur auf Öle, Lacke oder andere viskose Medien übertragen.
Ja, wenn alle medienberührten Komponenten geeignet sind: Gehäuse, Filtermedium, Stützkörper, Adapter, Dichtungen und gegebenenfalls Beschichtung. Maßgeblich sind die zulässigen Werte der schwächsten Komponente. Die chemische Beständigkeit ist immer für Medium, Konzentration, Temperatur und Einwirkdauer zu prüfen.
Ja, sofern die verwendeten Materialien und die Konstruktion die jeweils geltenden Hygiene- und Konformitätsanforderungen erfüllen. Je nach Prozess können außerdem Reinigbarkeit, Sterilisierbarkeit, Totraumarmut, Oberflächenqualität, Rückverfolgbarkeit und mikrobiologische Rückhaltung relevant sein. Die Freigabe muss anwendungsbezogen erfolgen.
Als Bypass wird ein unerwünschter Strömungsweg bezeichnet, bei dem Flüssigkeit am Filtermedium vorbeifließt. Ursachen können falsche Adapter, ungeeignete oder beschädigte Dichtungen, Maßabweichungen, fehlerhafte Montage oder defektes Filterelement sein. Ein passendes Element und eine kontrollierte Montage sind deshalb ebenso wichtig wie die Filterfeinheit.
Ja, für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie stehen geeignete Filtergehäuse und Filterelemente zur Verfügung. Dabei müssen Werkstoffe, Dichtungen, Konstruktion und Reinigbarkeit den jeweiligen hygienischen Anforderungen entsprechen.
Aktivkohle ist ein Naturprodukt und basiert auf natürlichen kohlenstoffhaltigen Rohstoffen. Durch seine poröse Struktur und der dadurch extrem großen inneren Oberfläche bindet Aktivkohle chemische Verbindungen und Moleküle.
Aktivkohlefilter werden zur Reduktion von gelösten organischen Kontaminationen (z. B. Farb-, Geruchs- und Geschmacksverunreinigungen, Chlor, Pestizide, Medikamentenrückstände) eingesetzt. Sie entfernt nicht pauschal alle Pestizide, Arzneimittelrückstände oder gelösten Stoffe. Die Eignung und Kapazität müssen für den konkreten Stoff und Prozess geprüft werden.
Z.B.
- Wasseraufbereitung
- Abtrennung von Chlor
- Trinkwasser
- Abtrennung von Pestiziden
- Pharmazeutische Produkte
- Abtrennung von organischen Stoffen
- Kosmetika und Nahrungsmittel
- Farb- und Geruchsentfernung